Februar: Fazit von „jeden Tag Sport“

Besser verspätet als nie: Mein Resumée meines zweiten Selbstexperiments des Jahres.
Aber geschrieben habe ich es direkt am 01.03., als ich gerade im Flugzeug auf dem Weg von Chiang Mai im Norden Thailands runter nach Bangkok saß.

Für den Februar hatte ich mir vorgenommen, jeden Tag in irgendeiner Form Sport zu machen. Sport und generell körperliche Aktivität spielt schon seit vielen Jahren eine große Rolle in meinem Leben, aber noch nie habe ich bewusst einen solchen „Streak“ gemacht. Daher war diese Erfahrung neu für mich.

In meiner Erwartung war dieses Vorhaben vor allem deshalb herausfordernd, da ich von den 4 Februar-Wochen 3 ganze Wochen in Thailand mit Rucksack unterwegs war. habe.

Vorab muss ich zugeben: Es gab wahrscheinlich zwei Tage, an denen ich keinen Sport in dem von mir definierten Sinne gemacht habe, weil ich es nicht in den Tagesablauf integriert bekommen habe. Natürlich wäre es theoretisch immer möglich gewesen, aber  an diesen zwei Tagen habe ich mir gedacht, dass ich dafür am nächsten Tag einfach etwas mehr mache. Ich fühle mich mit dieser kleinen Schummelei wohl und das ist ja die Hauptsache. Schließlich geht es bei der ganzen Selbstexperiment-Sache nicht um Zwänge und Selbstkasteiung.

Ja, wie war es denn nun?

Mein Sportprogramm bestand aus einer schönen Abwechslung von Laufen, Liegestützen, Bauchübungen und, besonders jetzt gegen Ende des Urlaubs, Yoga. Und zweimal Kajakfahren war auch dabei.
Abgesehen von den zwei oben erwähnten Tagen, ist es mir überhaupt nicht schwer gefallen und ich musste mich nie wirklich „aufraffen“, da ich intrinsisch stark motiviert war und an den meisten Tagen auch einfach große Lust hatte, mich zu bewegen. Besonders nach der vielen Schlemmerei. 😉
Außerdem tut Sport einfach gut! Das habe ich mal wieder ganz deutlich gespürt. Im Urlaub genauso wie im Alltag.

Und auch wenn ich zu meinen Freundinnen öfter mal gesagt habe „Oh, ich muss heute noch Sport machen“, hat es sich für mich nie wie ein Zwang angefühlt, sondern immer wie etwas Positives.

Meine außergewöhnlichste Sporteinheit habe ich auf dem Weg nach Thailand, auf dem Gang des Flugzeuges, absolviert. Hierfür bin ich aus meiner Komfortzone rausgegangen, um einige Sätze Liegestütze zu machen, während ich immer mal wieder Platz für vorbeilaufende Menschen machen musste. Und wie zu erwarten tat diese Bewegung auf dem 12h Nonstop-Flug ganz besonders gut!
Meine längste Einheit war entweder eine der morgendlichen Yoga Classes im wunderbaren Pai, da unsere Lehrerin die geplante Stunde deutlich überzogen hat, oder mein durch fehlende Ortkenntnisse ungeplant langer Lauf entlang der Strände des wunderschönen Koh Lantas.

Für eine schönste Einheit kann ich mich nicht entscheiden, da ich das Laufen und das damit verbundene Entdecken der Umgebung jedes Mal sehr genossen habe, mir aber auch die drei angeleiteten (und kostenlosen!) Yoga-Stunden im Suandoi Backpacker Resort in Pai super gut gefallen haben.

Und die beste Tageszeit war definitiv früh morgens! Für mich war es der perfekte Start in den Tag, kurz nach Sonnenaufgang Laufen zu gehen, oder draußen auf einem Balkon ein bisschen Yoga oder Körpergewichtsübungen zu machen und mich zu dehnen.

Dieses Gefühl, sich schon morgens bewegt und etwas Gutes für seinen Körper (und die Seele!) getan zu haben, während die meisten anderen das Bett noch nicht mal verlassen haben, ist einfach großartig.

Und jetzt, Mitte März kann ich sagen: Der Urlaub hat mich in meiner körperlichen Fitness, Leistungsfähigkeit und im allgemeinen Wohlbefinden kein Stück „zurückgeworfen“, obwohl wir wirklich ausgiebig geschlemmt haben. Also einfach perfekt! Letzte Woche, wenige Tage nach der Rückkehr nach Deutschland, bin ich knapp 10km so schnell gelaufen, wie seit dem Halbmarathon im Oktober nicht mehr, und es hat sich super angefühlt. In dem Sinne: Ich freue mich riesig auf die die sportlichen Herausforderungen dieses Jahr, beginnend mit: Hamburg Hella Halbmarathon (und neue persönliche Bestzeit?) ich komme! 🙂

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I didn’t change. I just found myself (more).
Vielleicht das Fazit dieses Urlaubs?

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