2018 – Ein Jahr der Selbstexperimente

Ich mag diese Zeit zwischen den Jahren. Nicht nur, weil es auf der Arbeit super schön entspannt war und die Feierabende dementsprechend früh kamen, sondern vor allem mag ich es, das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen und mir Gedanken über das kommende Jahr zu machen. Heute Morgen beim Tagebuchschreiben war ich immer noch inspiriert von der aktuellen Folge des beVegt-Podcasts: Unser Jahr der Selbstexperimente. 

Der Begriff Selbstexperiment bedeutet hier, jeden Monat eine neue Gewohnheit in meinen Alltag zu integrieren oder auch auf etwas bis dahin Gewohntes zu verzichten. Durch den von vorneherein begrenzten Zeitraum und den Fokus auf nur eine einzelne Sache ist es einfacher, das Experiment wirklich durchzuziehen. Gleichzeitig reicht der Zeitraum von 4 Wochen sehr wahrscheinlich aus, um festzustellen, ob mir die ausprobierte Gewohnheit guttut und es sich lohnt, sie beizubehalten.
Das Ganze kann man unter dem Begriff „Habit Change“ einordnen. Daniel schreibt dazu: „Ich finde die Vorstellung faszinierend, dass wir uns praktisch beliebig „verformen“ können, wenn wir wieder lernen, die Kontrolle über unsere Gewohnheiten zu übernehmen.“
Und da gebe ich ihm absolut Recht! Denn es ist ja wirklich so: Unsere Gewohnheiten können wir komplett selbst bestimmen und gestalten und damit einen großen Teil unseres Lebens. Ganz gemäß der Einstellung: Du bist der Autor deines Lebens.

Ich halte mich an die Zwei von beVegt und nehme mir erstmal nur für die erste Jahreshälfte Selbstexperimente vor, um nicht zu weit im Voraus zu planen.

Januar: Vegan essen
Trotz meines Jobs! Ich glaube, dass der Zeitraum realistisch ist und durch den Selbstexperiment-Hintergrund habe ich eine Erklärungsgrundlage gegenüber meiner Kollegen. Ich werde auf der Arbeit sicherlich auf einiges an Unverständnis stoßen, weshalb ich mir vorher schon genau überlegen will, wie ich reagieren und es erklären will.

Februar: Jeden Tag in irgendeiner Form Sport machen
Hier habe ich bewusst den Februar ausgewählt, weil ich 3 Wochen davon mit Rucksack unterwegs in Thailand sein werde, und dort meine Fitness und Beweglichkeit erhalten möchte. Yoga, Joggen, ein paar Liegestütze-Sätze oder andere Körpergewichtsübungen, Handstand, Kopfstand, Unterarmstand… Vieles davon lässt sich auch super am Strand im Sand machen! 😊

März: Jeden Tag mindestens 5 Minuten NICHTS machen
So wie Daniel und Katrin meide ich hier bewusst das Wort „Meditieren“, weil mir das in meiner Erfahrung einen gewissen Druck auferlegt. Durch die mindestens 5 Minuten am Tag Nichts-Tun möchte ich meinen Alltag entschleunigen, eine bewusste Pause in meine Freizeit integrieren, zur Ruhe kommen. Vielleicht wird es dann automatisch in Richtung der Meditation gehen, also dass ich mich hinsetze oder lege, mich auf den Atem konzentriere und meine Gedanken wegfliegen lasse.

April: kein Kaffee
Ich trinke zwar auch jetzt schon nicht mehr so viel Kaffee, in der Regel 1 Tasse am Tag auf der Arbeit, möchte aber einen Monat ganz darauf verzichten. Denn obwohl es nur 1 Tasse am Tag ist, habe ich in den letzten Monaten doch gemerkt, dass ich ein recht großes Verlangen danach habe. Im April will ich mir selbst einfach nochmal zeigen, dass es auch ohne geht. Grüner Tee ist okay für mich, auch wenn etwas Koffein enthalten ist, da ich festgestellt habe, dass er mir und meiner Verdauung guttut.

Mai: jeden Tag mit mindestens 15 Minuten Yoga starten
Dieses Experiment kann mir bestimmt dabei helfen, Yoga mehr in meinen Alltag zu integrieren und es dann auch danach regelmäßiger zu praktizieren. Denn obwohl ich noch nicht lange und unregelmäßig Yoga mache, merke ich wie gut es mir tut.
Und ich stelle es mir gerade wunderschön vor, früh morgens, vielleicht ja sogar während sich der Himmel beim Sonnenaufgang verfärbt (deshalb habe ich auch den Mai ausgesucht :P) , schon auf der Matte zu stehen und meinen Körper zu dehnen und zu fordern.

Juni: kein (Industrie-)Zucker
Inspiriert durch das Projekt Zuckerfrei von Hannah Frey, will ich im Mai keinen herkömmlichen Industrie- oder Haushaltszucker essen. Dadurch werden die meisten Süßigkeiten und verarbeiteten Lebensmittel wegfallen und ich werde noch mehr dazu motiviert, fast ausschließlich selbst zu kochen und mir Leckereien wie Schoko-Bliss Balls selbst zu machen. Natürliche Süßungsmittel wie Reissirup, Honig oder Datteln sind okay für mich.

Ich freue mich auf die Herausforderungen und bin gespannt, ob und wie sie mein Leben (nachhaltig) verändern werden!
Danke Daniel & Katrin für die tolle Inspiration.

 

L(I)EBE.

3 Kommentare zu „2018 – Ein Jahr der Selbstexperimente

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