Das Museum deines Lebens – Hattest du heute einen guten Museumstag?

Hast du dir abends schon mal die Frage gestellt, ob heute ein guter Museumstag war?
Wenn ja, hast du wahrscheinlich das Buch „The Big Five for Life“ von John Strelecky gelesen.
Wenn nein, will ich dich mit diesem Beitrag dazu animieren, A: das Buch zu lesen, und B: dir diese Frage zu stellen!
Denn ich glaube, dass die Vorstellung eines Museums deines Lebens ein richtiger Gamechanger sein kann, indem sie dich aus einer anderen Perspektive auf dein Leben, auf deinen Alltag blicken lässt.

Und zwar funktioniert es so:
Stell‘ dir vor, dass deinem Leben ein Museum gewidmet wird. Während die Jahre vergehen füllt es sich immer mehr mit Bildern, Ton- und Filmaufnahmen, Texten oder auch Skulpturen, die dein Leben mit all seinen Ereignissen, aber vor allem deinen Alltag zeigen. Es wird das abgebildet, was du tatsächlich getan und wie du dich verhalten hast.

Und, ganz wichtig: Dein Museum stellt ganz wirklichkeitsgetreu dar, wie viel Zeit du mit welchen Dingen und in welchen von außen wahrnehmbaren Gemütszuständen verbracht hast. Das bedeutet, es spielt keine Rolle, wenn du dir zum Beispiel immer vorgenommen hast, optimistischer und positiver zu sein, es nach außen hin aber selten warst. Dein Museum zeigt, ob du wirklich viel gelacht hast oder ob du den Großteil deiner wachen Zeit mies gelaunt und unzufrieden warst. Oder wenn du dir immer gewünscht hast, mehr Zeit mit deiner Familie zu verbringen, es aber wegen Job und Co. nicht geschafft hast: Dann zeigt dein Museum genau das.

Wärst du gerne Besucher deines eigenen Museums?
Was würdest du fühlen und denken, wenn du dir jetzt einmal vorstellst, du würdest am Ende deines Lebens durch die verschiedenen Räume und Flure spazieren?
Wärst du glücklich? Wärst du stolz, auf das was du in deinem Leben erreicht hast, darauf, wie du dein Leben gelebt hast?
Genauso kannst du dir auch vorstellen, schon heute durch dein Museum zu schlendern, dass sich sozusagen noch im Aufbau befindet.

Stell‘ dir doch einfach mal vor, dein ganzes Leben würde so aufgezeichnet: Was sollen die Besucher deines Museums sehen?
Du alleine trägst die volle Verantwortung dafür. Denn du bist der Architekt deines Lebens.

Aus meiner Sicht hat dieses Gedankenspiel so viel Kraft.

Ich möchte versuchen, möglichst jeden Abend die Frage zu Beginn dieses Beitrags mit „Ja“ zu beantworten. Ja, heute war ein guter Museumstag, und zwar nach meinen ganz individuellen Vorstellungen.

L(I)EBE.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s