Inspirierende Zitate

…über die ich in den letzten Monaten in sozialen Netzwerken (hauptsächlich Instagram) gestolpert bin und die auf mich so stark wirkten, dass ich sie für mich festhalten wollte.

In diesem Beitrag will ich einige dieser Zitate und meine Gedanken dazu vorstellen. Vielleicht kann ich euch damit Anregungen geben, Dinge anders zu sehen, zu hinterfragen und, ja, inspiriert zu sein, so wie ich es bin, wenn ich solche Annahmen oder Leitsätze lese.

„Be the change you want to see in the world.“ 

Mahatma Gandhi

Für mich so wahre und große Worte. Und so richtig, denn wenn man glaubt, dass es sich als Einzelner nicht „lohnt“ z.B. kein Fleisch mehr zu essen, weil das Angebot ja eh da ist, dann wird sich die Welt (oder kleiner gedacht: unser Land) nie verändern.
Die einfachste Veränderung ist, sich selbst zu verändern. Und wenn man sich damit gut fühlt und glücklich ist (was für mich Prio Nummer 1 ist), dann strahlt man diese positive Energie auf seine Mitmenschen ab und regt diese vielleicht auch zum Hinterfragen und Veränderung an.
In meinem Fall bedeutet das, vegetarisch zu essen, möglichst verpackungsfrei einzukaufen, so oft es geht Fahrrad statt Auto zu fahren, achtsamer zu sein, mich persönlich weiterzuentwickeln und mein Bewusstsein zu erhöhen. Und natürlich weiß ich, dass zu einem wirklich nachhaltigen, bewussten Lebensstil noch sehr viel mehr gehört, aber ich fühle mich damit im Moment gut und bin glücklich.

„Life doesn’t happen TO you, it happens FOR you!“
Jim Carrey

Wir sind nicht Opfer unserer Lebensumstände, sondern haben unser Leben selbst in der Hand. Ein ganz tolles Bild finde ich: Wir sind Kapitän auf unserem eigenen Schiff. Manchmal wird die See vielleicht etwas rauer oder auch sehr stürmisch, aber auch durch solche Lebensphasen steuern wir es selbst hindurch. Wir können selbst entscheiden, wie wir mit Hindernissen (oder großen Wellen) umgehen.
Und das Zitat sagt für mich außerdem aus: Das Leben ist ein Geschenk, das du gestalten darfst und auch solltest. Nichts, was du irgendwie so gut es geht „überleben“ musst.

„Bring presence into whatever you do.“

Dieses Zitat verstehe ich so: Sei achtsam und bewusst, bei allem was du tust, auch wenn es nicht deine Lieblingsbeschäftigung ist. Das erhöht die Qualität deines Tuns. Dazu passt:

„How you do what you do is more important that what you do. The ‚how‘ refers to the underlying state of consciousness.“

Eckhart Tolle

Ehrlich gesagt tue ich mich mit dieser Aussage von Tolle etwas schwer. Ist es wirklich wichtiger, oder wertvoller, in einem Zustand vollkommenen Bewusstseins und Achtsamkeit einer Tätigkeit nachzugehen, die der Umwelt und Menschheit schadet (z.B. Fleisch aus der industriellen Tierhaltung für ein Handelsunternehmen einzukaufen), als mit einem trägen, abwesenden Geisteszustand am Computer Nahrungsrationen für ein Katastrophengebiet aufzuteilen?
Ich könnte mir aber vorstellen, dass Tolle hier als unausgesprochene Grundannahme nimmt, dass der Mensch anfängt, seine Tätigkeiten zu hinterfragen und zu verändern, sobald sich sein Bewusstseinszustand erhöht. Und es deswegen in seiner utopischen Welt keine Tätigkeiten mehr gibt, die anderen Lebewesen und dem Planeten in dem Maße schaden, wie heute?
Hmm, statt weiter wild herumzuinterpretieren, will ich das Zitat noch auf mein eigenes Leben beziehen:
Für mich könnte dies ein Ansatz sein, meinen Job qualitativ besser zu erledigen, indem ich aufmerksamer, achtsamer und mehr bei der Sache bin, anstatt nur stumpf abzuarbeiten und dabei immer wieder abgelenkt zu werden.

„Worry is a misuse of the imagination.“
Dan Zadra

Und die menschliche Vorstellungskraft ist zu wertvoll, um sie durch übertriebenes Sorgenmachen zu verschwenden! Diesen Satz finde ich sehr wichtig und prägnant. Ich selbst versuche, mir wenig Sorgen über die Zukunft zu machen und eine optimistische Grundhaltung zu leben. Wobei ich dazu sagen muss, dass ich echte, große Sorgen in meinem Leben gar nicht kenne und eigentlich auch noch nie kannte, wofür ich sehr dankbar bin. Aber ich glaube, dass dieser Satz bzw. diese Haltung auch schon bei kleinen „Alltagssorgen“ eine große Wirkung haben kann. Zum Bsp. kann man es gut auf den Job anwenden: Viel schöner ist es doch, mit positiven Gedanken und optimistisch in den Arbeitstag zu starten, als sich Sorgen darüber zu machen, was vielleicht passieren könnte, sodass er eventuell anstrengend und lang wird. Diese Gedanken zehren dann schon Energie auf, bzw. produzieren negative Energie, bevor man überhaupt den Computer hochgefahren hat. Genau an diesem Beispiel arbeite ich selbst noch jeden Tag, und merke, wie gut es mir tut.

„The life that you are living right now, is the life that you believed you could have.“

Wahr! Zumindest was meine Lebensumstände angeht: wunderschöne Wohnung in Köln, tolle Beziehung, sicherer Job mit gutem Geld, mit dem Rad zur Arbeit fahren können. Was den Inhalt meiner Arbeit angeht, so haben meine Wünsche und Pläne, nach dem Studium einen erfüllenden Job zu finden, leider nicht funktioniert.
Grundsätzlich glaube ich aber an die Kraft der eigenen Gedanken und Vorstellungen, und daran, dass man fast alles erreichen kann, so lange man es nur genug will (und seine Handlungen entsprechend ausrichtet).

„The label you put on every situation determines its outcome.“
„You may not be able to control every situation and its outcome, but you can control your attitude.“
„The primary cause of unhappiness is never the situation, but your thoughts about it.“

gefunden auf Instagram und Google, könnte aber alles von Eckhart Tolle sein

Mir war diese Perspektive auf Situationen unbekannt, bevor ich das Buch „A New Earth“ von Eckhart Tolle gelesen habe. Es war ein großer, wichtiger Aha-Moment für mich. Ich versuche mir diese Einstellung und neutrale Haltung in jeder Situation bewusst zu machen, aber natürlich klappt es noch nicht immer. Aber zumindest schaffe ich es in den allermeisten Momenten, wenn negative Gedanken und eine negative Bewertung der Situation entstehen (z.B. als ich gestern in der Autowerkstatt länger warten musste, als mir lieb war), mir bewusst darüber zu sein, also eine Art Beobachterrolle einzunehmen. Und ich glaube, dass das der erste wichtige Schritt ist.

„Luck is preparation meeting opportunity. You do the preparation. The universe delivers the opportunities.“
Auf dem Blog von Laura Herde gefunden

Eine von unzähligen Aussagen zur Law of Attraction! Die ist einen eigenen Blogbeitrag wert.

 

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