Podcast-Entdeckung und eine Idee zur Morgenroutine

Heute habe ich einen weiteren, sehr bereichernden Podcast entdeckt: „Meditation, Coaching & Life“ von Michael Kurth, auch bekannt als der Rapper Curse (der nebenbei eine sehr angenehme Podcast-Stimme hat!)

Heute Abend im Fitnessstudio habe ich direkt drei Episoden verschlungen, und die letzte hat mit einer kurzen Meditation geendet. Danach habe ich in einer wunderbar tiefenentspannten, ausgeglichenen Stimmung einen feinen grünen Tee zubereitet und habe es mir jetzt auf der Couch gemütlich gemacht. Das notwendige Duschen schiebe ich noch etwas auf. Haaach, geht es mir gut. Ich bin glücklich. Ich schreibe diesen Beitrag nicht aus einer Erinnerung an eine Stimmung heraus, sondern ich bin gerade mitten drin in diesem Moment und möchte ihn gerne festhalten und teilen.

Es ist so wunderbar, was für Möglichkeiten wir haben, uns weiterzuentwickeln, weiterzubilden, neue Dinge kennenzulernen. Ich bin dankbar.

In seinen ersten Podcast-Folgen hat Curse die essentiellen Bestandteile seiner Morgenroutine und wissenschaftliche Erkenntnisse dazu vorgestellt. Mich macht es glücklich, und vielleicht auch ein bisschen stolz, dass meine eigene Morgengestaltung davon gar nicht weit weg ist.

Seine 5 Komponenten für einen achtsamen, bewussten und positiven Start in jeden Tag sind:
1. Open Space, das heißt sich bewusst Raum zu schaffen bzw. Zeit ganz ohne digitale Medien und Geräte zu nehmen.
2. Ein Dankbarkeitstagebuch führen, mit mindestens drei Dingen, für die man dankbar ist.
3. Meditation, und schon 3 Minuten jeden Tag haben eine große Wirkung.
4. Tee trinken, was sich vor allem auf das Ritual der Zubereitung eines hochwertigen Tees aus losen Blättern bezieht.

Und das „X“ zum Schluss (wobei die Reihenfolge irrelevant ist, außer dass die Open Space Zeit am besten direkt nach dem Aufstehen beginnt): Exercise, also körperliche Betätigung, um den Körper in Schwung zu bringen, ihn direkt am Morgen zu spüren und sich mit ihm zu verbinden.

Mit jeder dieser Komponenten kann ich persönlich viel anfangen und manches ist schon regelmäßiger Bestandteil meiner eigenen Morgenroutine. Nur die Meditation hat bisher, bis auf ein paar vereinzelte Versuche, noch keinen Platz in meinem Leben, weil es mir scheinbar noch schwer fällt, mir bewusst die Zeit dafür zu nehmen, wirklich einfach mal nichts zu tun, außer zu atmen.

Ich möchte Folgendes ausprobieren:
Ab morgen werde ich für ein paar Tage handschriftlich ein Dankbarkeitstagebuch führen. Dabei werde ich eine Tasse frisch aufgebrühten losen Tee trinken.
Das werde ich in meiner Open Space Zeit machen, die direkt nach dem Aufstehen beginnt, das heißt ich werde mein Handy erstmal nicht mehr anfassen, sobald ich den Wecker ausgeschaltet habe.
Vor oder nach dem Tagebuch, das spielt keine Rolle, werde ich mindestens 5 Minuten meditieren. Wahrscheinlich ist es vom Zeitpunkt her am günstigsten, während Sebi unter der Dusche ist, oder wenn er zur Arbeit losgefahren ist.
Anschließend werde ich mich in irgendeiner Form bewegen und in Verbindung mit meinem Körper setzen. Das kann Tanzen, langsam mit der Musik wiegen, Liegestütze, Kniebeugen, was auch immer sein.
Und all das wird innerhalb meiner Open Space Zeit passieren.

Ich freue mich darauf!

Hach, da ist so ein Lächeln auf meinen Lippen, das gar nicht mehr weg will!

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