Diese Menschen inspirieren mich.

Auszug aus meinem Tagebuch von März 2017.

Ich möchte heute mal anfangen, einen Tipp aus dem spannenden Ted Talk „How to find work you love“ umzusetzen. (Falls ich es noch nicht erwähnt habe: Ich bin begeistert von dem Konzept der Ted Talks! So eine schöne, und auch einfache Möglichkeit, seinen Horizont zu erweitern und neue Perspektiven kennen zulernen.)

Das heißt: Ich schreibe auf, was genau mich an den Lebensstilen und -entwürfen bestimmter Menschen besonders inspiriert. Daraus entsteht dann nach und nach eine Sammlung voller Inspirationen, die mir vielleicht und hoffentlich einen Hinweis gibt, was für mich die wichtigsten Knackpunkte sind. Denn darüber bin ich mir aktuell unsicher.

Ich beginne … mit Sebi!

Ich finde es sehr inspirierend und erstrebenswert, wie begeistert er von seiner Arbeit ist, wie seine Augen strahlen, wenn er davon erzählt, wie sehr er dafür „brennt“, ja wie gerne er es einfach macht. Ganz unabhängig davon, was er ganz konkret tut, denn das erscheint mir selbst nicht sehr verlockend.

Die Nächste: Conni Biesalski,

die Gründerin vom großen Reiseblog PlanetBackpack, mittlerweile auch YouTuberin, die aktuell in California, Encinitas lebt. Eine tief überzeugte Digitale Nomadin, die mich durch ihren Blog das erste Mal mit diesem Lebensstil in Berührung gebracht hat.

Ich finde sie extrem inspirierend, weil sie etwas geschafft hat, was ich sehr erstrebenswert finde: Durch ihren mittlerweile sehr bekannten Blog mit vielen Google Affilliate Links und auch durch einen selbstgebauten Online-Kurs generiert sie ein recht hohes passives Einkommen, mit dem sie überall auf der Welt gut bis sehr gut leben kann. Sie ist dadurch finanziell absolut frei und unabhängig, wofür sie aber natürlich auch jahrelang hart gearbeitet hat, wie sie selbst erzählt.

Das Entscheidende: Sie hat die harte Aufbauphase durchgezogen, nicht aufgegeben, und genießt jetzt das Ergebnis.

Mittlerweile kreiert sie kaum noch neuen Content für ihren Blog, weil es nicht notwendig ist, sondern dreht YouTube-Videos oder bildet sich in der Fotografie weiter aus, und verdient damit wahrscheinlich (zumindest aktuell noch nicht) kein Geld. Sie hat die Freiheit, einfach jeden Tag genau das tun zu können, worauf sie Lust hat.

Dabei ist sie keineswegs faul oder lethargisch, und ich denke, das wäre ich auch nicht. Sie kann jeden Tag ganz entspannt beginnen, mit Yoga oder Meditation, und ist nur an die Termine/Pflichten gebunden, die sie sich selbst ganz bewusst auferlegt hat, und das müssen eben theoretisch gar keine sein, weil sie passiv genug Einkommen hat.

(Der Unterschied zu meiner Situation aktuell: Ich erlege mir natürlich meine Pflichten auch bewusst und auch freiwillig auf (in erster Linie den Vollzeitjob), weil ich mir nur damit ermöglichen kann, in unserer schönen Wohnung zu leben, auswärts essen zu gehen, gute Lebensmittel zu kaufen, Partys zu feiern, eben alles, was ich im Moment für mich als Lebensqualität empfinde. Wenn ich aufhören würde zu arbeiten, müsste ich das Meiste davon aufgeben – das ist der zentrale Unterschied). Ach. Ich will gar nicht, dass das jammernd klingt, ich versuche wirklich, möglichst sachlich an das Thema heranzugehen, was mir gar nicht so leicht fällt!

Und eine weitere Inspiration: Ich bin sicher, dass sie ihren Blog nicht nur zum reinen Geldverdienen aufgebaut hat, sondern in erster Linie aus dem idealistischen Grund, dass sie möglichst viele Menschen erreichen und inspirieren wollte und will. In der Anfangsphase vor allem in Form von Reiseberichten, Tipps, Packlisten etc., dann aber mehr und mehr mit Beiträgen zu Yoga, Ernährung, Achtsamkeit, Minimalismus und mehr, ich nenne es mal, spirituelle Themen. Der Blog war für sie also auch eine Reise. Denn hey, ‚Life’s a journey‘.

Da das jetzt etwas lang geworden ist, versuche ich nochmal die zentralen Punkte zusammenzufassen: An Conni Biesalski inspiriert mich:

Ihre finanzielle Unabhängigkeit; dass sie jeden Tag das tun kann, worauf sie Lust hat; dass sie die harte Aufbauphase ihres „Online-Business“ durchgezogen hat; und dass sie viele Tausende oder Hunderttausende Menschen mit ihrem Lebensentwurf inspiriert, zum Träumen und in vielen Fällen auch zu Veränderungen anregt.

Ein anderer Ansatzpunkt: Tante Olga, bzw. die Gründerin des gleichnamigen Unverpackt-Ladens in Köln Sülz

Sie ist eine Inspiration für mich, weil sie zu 100% überzeugt von ihrem Zero-Waste-Lebensstil ist. Sie hat den Mut (und das Geld) aufgebracht, einen Unverpackt-Laden in Sülz zu eröffnen, mit dem sie nun viele andere Menschen informieren und inspirieren kann, ihren Konsum zumindest ein bisschen plastikfreier zu machen. Ich vermute, dass ich noch nicht mal erahnen kann, wie viel Arbeit hinter einem solchen Projekt steckt; die Beschaffung der möglichst unverpackten Lebensmittel, für die sicherlich bei einigen Lieferanten viel Aufklärung und Überzeugungsarbeit notwendig war; sie haben den Laden soweit ich das beobachtet habe fast ganz alleine renoviert und eingerichtet etc… Und so ein eigenes stationäres Geschäft bedeutet natürlich auch, dass sie nicht mehr wirklich „frei“ ist, auf finanzielle und räumliche Art. Ich hoffe sehr für sie und ihren Mann, dass sie (bald) Gewinn mit dem Laden machen.
Lesenswert und hilfreich ist übrigens auch ihr Blog ZeroWasteLifestyle.

Der Instagram-Account ich.bin.mira.

Ihre Fotos sind nicht spektakulär, aber darum geht es bei ihr auch nicht. Das Schöne an ihrem Account sind die Texte unter den Bildern, ihre Captions. Sie schreibt sehr gefühlsbetont, über Werte und Einstellungen zum Leben allgemein, was Glück für sie bedeutet, Freiheit. Vielleicht könnte man es ein „alternatives“ Profil nennen. In vielen ihrer Texten geht es um ihre Tochter.

Inspirierend finde ich das deshalb, weil sie eine für mich tolle Einstellung zum Leben hat, weit weg von Konsum und Materialismus, sondern ihr geht es darum, möglichst viele „Herzmomente“ und schöne Erinnerungen in ihrem Koffer auf der Reise des Lebens zu sammeln.

Irgendwo auf diesem Weg befinde ich mich auch, wenn auch noch eher am Anfang. Ich hinterfrage meinen Konsum immer mehr, treffe Kaufentscheidungen viel bewusster als früher, und kann mich immer mehr an den kleinen Dingen erfreuen, wie z.B. an selbst gebackenem frischem Dinkelbrot, Vogelgezwitscher, schöne Farben am Himmel. An meinen letzten Shopping-Rausch (Kleidung) kann ich mich nicht erinnern und das ist ein gutes Zeichen!

 

6 Kommentare zu „Diese Menschen inspirieren mich.

      1. Danke für deine Antwort :). Ich habe es zwar in meinen bisher wenigen Beiträgen nicht erwähnt, aber ich kann mir wirklich vorstellen, irgendwann Mal den Jakobsweg zu laufen, oder zumindest einen Teil davon. LG Ina

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